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Liebe Tischtennis-Fans,

die Verantwortlichen der Tischtennisabteilung des TV Busenbach haben entschieden, für die Saison 2020/21 keine Mannschaft mehr in der Ersten oder Zweiten Bundesliga zu melden. Damit endet am 3. Mai 2020 mit dem letzten Spiel in Berlin seine 23-jährige Zugehörigkeit zur Spitze des Damen-Tischtennis in Deutschland.

Die Gründe für den Rückzug sind mehrfach: an erster Stelle steht, dass die finanzielle Basis für eine Weiterführung des Bundesligaspielbetriebs nicht länger gegeben ist. Die Sponsorenlandschaft hat sich über einen längeren Zeitraum hinweg trotz intensiver Bemühungen zurück entwickelt und eine deutliche Verbesserung ist nicht in Sicht. Wir haben und hatten über eine lange Zeit treue und engagierte Sponsoren – dafür kann man nicht dankbar genug sein. Es sind aber nicht mehr ausreichend viele und wenn das nötige Geld fehlt, kann Spitzensport nicht überleben.

Beim Zuschauerinteresse haben wir in den letzten beiden Jahren eine deutliche Abnahme festgestellt. Hier spielt die Konkurrenz aus anderen Sportarten im Raum Karlsruhe, aber auch im Tischtennis eine Rolle. Nach vielen Jahren in der Bundesliga ohne Meisterschaften und Pokale ist es schwierig geworden, Publikum für unsere Mannschaft zu begeistern. Selbst das Erreichen des Halbfinales 2018 hat nicht dazu geführt, dass „der gewisse Funke“, noch einmal um einen Titelmitspielen zu können, auf die TT-Fans in der Region übergesprungen ist. Dies ist auch an das Finanzielle geknüpft: unsere Mittel sind zu begrenzt, um noch einmal „vorne anzugreifen“. Allerdings muss man sagen, dass das anwesende Publikum noch immer sehr begeisterungsfähig ist und wie ein Mann hinter dem Team steht, weil es Leistung und Einsatzwillen honoriert. Das ist vor kurzem beim überragenden 5:5 gegen die DJK Kolbermoor wieder unter Beweis gestellt worden und Mannschaft und Verantwortliche sind dafür sehr dankbar.

Nicht vergessen darf man, dass das Organisieren und Durchführen eines Bundesligaspielbetriebs im Verein immer auf eine ausreichende Zahl von Helfern angewiesen ist. Über mehr als 2 Jahr- zehnte hat eine tolle Truppe von Mitgliedern und Freunden dies möglich gemacht und sich um die Vorbereitung der Halle, die Bewirtung, die Betreuung der Spielerinnen und vieles mehr gekümmert. Hierfür gebührt Jeder und Jedem höchste Anerkennung, die/der sich für unsere Bundesligamannschaft über die Jahre eingebracht hat. Es ist aber verständlich, wenn Menschen nach so langer Zeit kürzertreten möchten. So entstehen auch in diesem Bereich Lücken.

Darüber hinaus hätte sich die Tischtennisabteilung aus dem eigenen Verein mehr an Unterstützung gewünscht. Der Bundesligabetrieb ist nie so richtig in die Herzen gewachsen, sondern wurde über die Jahre eher skeptisch begleitet. Das bestätigte sich nicht zuletzt in der Absage an eine mögliche Übertragung des Bundesliga-Spielrechts an den ASV Grünwettersbach durch die Verwaltung. Eine Chance auf Fortführung von „Damen Bundesligatischtennis in der Region“ wurde so verhindert.

Die Mannschaft wurde kürzlich von der Entscheidung des Vereins informiert. Wir bedauern sehr, dass wir das Kapitel „Bundesliga in Waldbronn“ schließen werden, das 2005 mit dem Gewinn der Dt. Meisterschaft seinen Höhepunkt fand. Gerade in den letzten Jahren nach dem Wiederaufstieg in die 1. Liga ist eine verschworene Gemeinschaft mit freundschaftlicher Verbundenheit zusammengewachsen, die in dieser Form nicht mehr weitermachen wird. Das fällt uns nicht leicht, aber die Realität zwingt uns leider zu diesem Schritt.

Sportlich will das Team sich mit erhobenem Haupt verabschieden: das heißt, dass wir alles daransetzen, dass sportlich der 7. Platz und damit der Klassenerhalt erreicht wird.

Die Zuschauer und Tischtennisfans der Region haben noch 3 Mal die Gelegenheit, unsere Mannschaft in der TVB-Arena zu sehen und zu unterstützen: am 8. Februar gegen Schwabhausen, am 11. April gegen Anröchte und am 18. April gegen Bingen. Beim letzten Spiel vor heimischer Kulisse wollen wir uns dann mit einer Abschiedsparty gebührend verabschieden.

Mit sportlichem Gruß,

Manfred Schwab (Manager Bundesliga), Joachim Eilebrecht (ehem. Abteilungsleiter), Ralf Schneider (Abteilungsleiter)

Liebe Tischtennis-Fans,

die Verantwortlichen der Tischtennisabteilung des TV Busenbach haben entschieden, für die Saison 2020/21 keine Mannschaft mehr in der Ersten oder Zweiten Bundesliga zu melden. Damit endet am 3. Mai 2020 mit dem letzten Spiel in Berlin seine 23-jährige Zugehörigkeit zur Spitze des Damen-Tischtennis in Deutschland.

Die Gründe für den Rückzug sind mehrfach: an erster Stelle steht, dass die finanzielle Basis für eine Weiterführung des Bundesligaspielbetriebs nicht länger gegeben ist. Die Sponsorenlandschaft hat sich über einen längeren Zeitraum hinweg trotz intensiver Bemühungen zurück entwickelt und eine deutliche Verbesserung ist nicht in Sicht. Wir haben und hatten über eine lange Zeit treue und engagierte Sponsoren – dafür kann man nicht dankbar genug sein. Es sind aber nicht mehr ausreichend viele und wenn das nötige Geld fehlt, kann Spitzensport nicht überleben.

Beim Zuschauerinteresse haben wir in den letzten beiden Jahren eine deutliche Abnahme festgestellt. Hier spielt die Konkurrenz aus anderen Sportarten im Raum Karlsruhe, aber auch im Tischtennis eine Rolle. Nach vielen Jahren in der Bundesliga ohne Meisterschaften und Pokale ist es schwierig geworden, Publikum für unsere Mannschaft zu begeistern. Selbst das Erreichen des Halbfinales 2018 hat nicht dazu geführt, dass „der gewisse Funke“, noch einmal um einen Titelmitspielen zu können, auf die TT-Fans in der Region übergesprungen ist. Dies ist auch an das Finanzielle geknüpft: unsere Mittel sind zu begrenzt, um noch einmal „vorne anzugreifen“. Allerdings muss man sagen, dass das anwesende Publikum noch immer sehr begeisterungsfähig ist und wie ein Mann hinter dem Team steht, weil es Leistung und Einsatzwillen honoriert. Das ist vor kurzem beim überragenden 5:5 gegen die DJK Kolbermoor wieder unter Beweis gestellt worden und Mannschaft und Verantwortliche sind dafür sehr dankbar.

Nicht vergessen darf man, dass das Organisieren und Durchführen eines Bundesligaspielbetriebs im Verein immer auf eine ausreichende Zahl von Helfern angewiesen ist. Über mehr als 2 Jahr- zehnte hat eine tolle Truppe von Mitgliedern und Freunden dies möglich gemacht und sich um die Vorbereitung der Halle, die Bewirtung, die Betreuung der Spielerinnen und vieles mehr gekümmert. Hierfür gebührt Jeder und Jedem höchste Anerkennung, die/der sich für unsere Bundesligamannschaft über die Jahre eingebracht hat. Es ist aber verständlich, wenn Menschen nach so langer Zeit kürzertreten möchten. So entstehen auch in diesem Bereich Lücken.

Darüber hinaus hätte sich die Tischtennisabteilung aus dem eigenen Verein mehr an Unterstützung gewünscht. Der Bundesligabetrieb ist nie so richtig in die Herzen gewachsen, sondern wurde über die Jahre eher skeptisch begleitet. Das bestätigte sich nicht zuletzt in der Absage an eine mögliche Übertragung des Bundesliga-Spielrechts an den ASV Grünwettersbach durch die Verwaltung. Eine Chance auf Fortführung von „Damen Bundesligatischtennis in der Region“ wurde so verhindert.

Die Mannschaft wurde kürzlich von der Entscheidung des Vereins informiert. Wir bedauern sehr, dass wir das Kapitel „Bundesliga in Waldbronn“ schließen werden, das 2005 mit dem Gewinn der Dt. Meisterschaft seinen Höhepunkt fand. Gerade in den letzten Jahren nach dem Wiederaufstieg in die 1. Liga ist eine verschworene Gemeinschaft mit freundschaftlicher Verbundenheit zusammengewachsen, die in dieser Form nicht mehr weitermachen wird. Das fällt uns nicht leicht, aber die Realität zwingt uns leider zu diesem Schritt.

Sportlich will das Team sich mit erhobenem Haupt verabschieden: das heißt, dass wir alles daransetzen, dass sportlich der 7. Platz und damit der Klassenerhalt erreicht wird.

Die Zuschauer und Tischtennisfans der Region haben noch 3 Mal die Gelegenheit, unsere Mannschaft in der TVB-Arena zu sehen und zu unterstützen: am 8. Februar gegen Schwabhausen, am 11. April gegen Anröchte und am 18. April gegen Bingen. Beim letzten Spiel vor heimischer Kulisse wollen wir uns dann mit einer Abschiedsparty gebührend verabschieden.

Mit sportlichem Gruß,

Manfred Schwab (Manager Bundesliga), Joachim Eilebrecht (ehem. Abteilungsleiter), Ralf Schneider (Abteilungsleiter)